Übernachtungsgäste

Haben Sie gern mit fremden Menschen und Kulturen zu tun? Gibt es in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus Übernachtungsmöglichkeiten (Betten oder Sofas) oder sogar ganze Zimmer für Gäste? Oder wollen Sie sogar Ihren gesamten Wohnraum zur Verfügung stellen, weil Sie eine Weile nicht zuhause sind? Dann wäre es für Sie sicher interessant, Übernachtungsgäste in Ihren vier Wänden zu beherbergen.

Wie läuft das Ganze dann ab? Es gibt eben oben genannte Möglichkeiten – das heißt, dass Sie entweder während Sie auch zuhause sind, Übernachtungsgästen Obdach gewähren oder wenn Sie nicht da sind.

Wenn Sie zuhause sind, können Sie den Gästen auch Mahlzeiten oder Stadtführungen anbieten, falls Sie das wünschen. Wie viel Zeit Sie mit den Gästen verbringen wollen – respektive diese mit Ihnen – hängt sicher auch von der gegenseitigen Sympathie ab (alles kann, nichts muss).

Falls Sie den Übernachtungsgästen Ihr Zuhause komplett überlassen wollen, weil Sie selbst aus privaten oder beruflichen Gründen nicht da sind, haben Sie nicht nur eine gute Einnahmequelle sondern gleichzeitig noch Aufpasser für Ihr trautes Heim. Natürlich müssen Sie den Gästen vertrauen können, vielleicht sollten Sie welche wählen, die schon mit einigen positive Bewertungen bei diesem Anbieter aufwarten können. Wenn die Gäste Tätigkeiten wie Pflanzen gießen oder Post reinholen übernehmen, könnte sich das ja in einem günstigeren Preis niederschlagen.

Sie inserieren zunächst das jeweilige Angebot bei einem gästevermittelden Institut – bei manchen können Sie sogar genau festlegen, unter welchen Bedingungen Sie vermieten wollen: Mindestübernachtungsdauer, maximale Gästezahl, Preis (Übernachtung + Reinigungskosten), Hausordung und andere individuelle Kriterien. Danach bekommen Sie interessierte Übernachtungsgäste vermittelt, diese können Sie dann annehmen oder ablehnen, wenn es Ihnen aus irgendeinem Grund dann doch nicht passt.

Bevor die Gäste anreisen, müssen Sie nur die Schlafgelegenheit, das Gästezimmer, die Wohnung oder das Haus besuchertauglich machen und frisches Bettzeug und Handtücher bereitlegen – jetzt können die Gäste eintrudeln.

Am besten begrüßen Sie die Übernachtungsgäste persönlich, um sie genau zu instruieren beziehungsweise zu informieren, was sie beachten sollten oder was sie erwartet. So gewinnen Sie gleich einen ersten Eindruck von den Gästen und diese von Ihnen. Viele Menschen wollen gerade wegen des persönlichen Kontakts lieber in einer privaten, familiären Umgebung übernachten oder wohnen als in einem sterilen und teureren Hotelzimmer.

Manchmal zahlen die Mieter direkt bei der Ankunft ihren Obolus, manchmal erhalten  Sie das Geld auch 24 Stunden nach der Ankunft der Übernachtungsgäste von dem jeweilig vermittelnden Institut.

Zur rechtlichen Seite ist zu sagen, dass Sie als Mieter Ihren Vermieter fragen müssen, ob Sie die Wohnung oder das Haus untervermieten dürfen. Falls die Gäste bei Ihnen einen Schaden verursachen, sind Sie meist über das vermittelnde Institut abgesichert, da dieses für den Gast eine Versicherung abschließt.

Denken Sie daran, vor Ihrem ersten Übernachtungsgast ein Gewerbe anzumelden. Dies tun Sie beim zuständigen Amt, dessen Sitz von Stadt zu Stadt variiert – keine Angst, der Vorgang ist unkompliziert und relativ preiswert. Einige Zeit später wird dann das Finanzamt auf Sie zukommen.

Die Miete hängt natürlich von mehreren Faktoren wie Ausstattung, Größe und Lage der Wohnung oder des Hauses ab und beginnt so mit 25 € pro Nacht.

Und nun viel Spaß und gute Unterhaltung mit Ihren Gästen. Sie werden Ihr Leben sicherlich nicht nur mit einem netten Zubrot sondern auch mit Einblicken in fremde Kulturen bereichern. Vielleicht entwickelt sich ja auch mit dem ein oder anderen Gast eine Freundschaft.

Hier ein paar Links zu vermittelnden Instituten:

http://www.wimdu.de/offers/new

http://bedandbutter.de/de/landlord

http://www.nd-bed-breakfast.de/—_site.gastgeber__anmeldung..html_dir._function.set__lang_lang.de_likecms.html

http://www.9flats.com/de/places/new

https://www.airbnb.de/rooms/new