Nachhilfe geben

Haben Sie auf einem oder mehreren Gebieten fundierte Kenntnisse und wollen Sie anderen Menschen gerne an Ihrem Wissen teilhaben lassen? Dann wäre das doch eine gute Möglichkeit, sich etwas Geld hinzuzuverdienen. Nachhilfelehrer werden in vielen Bereichen und in verschiedenen Abstufungen gesucht.

Im Schulbereich sind es meist die klassischen Schulfächer wie die Hauptfächer Mathematik, Deutsch, Englisch, Französisch oder Latein sowie die Nebenfächer Biologie, Chemie, Erdkunde, Geschichte, Informatik, Musik, Physik oder Religion. Heutzutage sind auch Sprachen wie Italienisch, Russisch oder Spanisch relativ weit verbreitet. Selbst mit etwas exotischeren Sprachkenntnissen wie zum Beispiel in Altgriechisch, Chinesisch oder Japanisch  könnten Sie gefragt sein.

Auch Hochschüler können auf Nachhilfe angewiesen sein. Gerade, wenn Sie selbst ein Studium in einer bestimmten Fachrichtung abgeschlossen haben oder in bestimmten Bereichen über fundierte Kenntnisse verfügen, könnte das Ihre Nische sein.  Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr Wissen für die Nachhilfe ausreicht, können Sie sich ja erst einmal wieder ein bisschen in die Materie einarbeiten.

Generell können Sie ja erst mal tiefstapeln und Ihren Nachhilfebereich auf die unteren Schulklassen beschränken. Da muss das Wissen nicht so umfangreich wie im oberen Bereich sein, dafür müssen Sie aber eventuell mehr pädagogisches Geschick an den Tag legen. Es ist nämlich manchmal nicht so einfach, die lieben Kleinen zum Lernen zu motivieren. Zunächst sollte natürlich organische Ursache für die Lernschwierigkeiten (zum Beispiel AD(H)S, LRS oder Dyskalkulie) ausgeschlossen oder berücksichtigt werden.

Dann gilt es, den Nachhilfeschüler genügend zu motivieren – schließlich wird an den sich durch Ihren Nachhilfeunterricht – hoffentlich – verbessernden Noten Ihre Qualifikation als Nachhilfelehrer festgemacht. Bei der Motivierung Ihres Schülers ist es sehr hilfreich, wenn die Eltern mit Ihnen an einem Strang ziehen – schließlich wollen sie ja die bestmögliche Förderung ihres Kindes. Die Eltern müssen auch die Rahmenbedingungen für einen effizienten Nachhilfeunterricht schaffen (genügend Schlaf, gesundes Essen, ruhige Umgebung und so weiter), denn mit einem müden, abgelenkten oder hungrigen Schüler kommen Sie nicht sehr weit.

Sie können die Nachhilfeschüler einzeln oder in Gruppen unterrichten. Dies hängt unter anderem auch davon ab, ob Sie die Schüler bei denen zu Hause oder bei sich unterrichten. Sie können die Nachhilfe auch in einem Institut anbieten, Institute bevorzugen allerdings meist ausgebildete Lehrer.

Eine der neueren Möglichkeiten der Nachhilfe bietet der PC: Sie können zum Beispiel über Kommunikationssysteme wie Skype, ICQ oder Google+ Hangouts mit den Nachhilfeschülern Kontakt aufnehmen. Das hat den Vorteil, dass weder Sie noch die Schüler einen Anfahrtsweg auf sich nehmen müssen – das spart Zeit und Geld. Diese Variante empfiehlt sich aber eher bei Schülern, die ziemlich diszipliniert sind und nicht ständig zur Ordnung gerufen werden müssen.

Nun zu den Verdienstmöglichkeiten: der Preis für die Unterrichtsstunde (also üblicherweise 45 min oder auch 90 min als Doppelstunde) hängt von mehreren Faktoren ab. Findet die Nachhilfe als Einzel- oder Gruppenunterricht statt? Wie komplex ist der Stoff? Fallen Fahrtkosten an? Wie sieht es mit Angebot/Nachfrage aus (in der Großstadt ist die Bezahlung normalerweise besser als auf dem Land)? Daher schwankt der Verdienst pro Unterrichtsstunde zwischen 5 und 30 €.

Ganz wichtig ist natürlich die positive Resonanz der Kunden: wenn Ihr Unterricht effektiv ist, werden Sie sicher weiterempfohlen und können Ihren Kundenstamm erweitern.

Hier ein hoffentlich hilfreicher Link:

http://www.erstenachhilfe.de