Im Secondhandladen verkaufen

Secondhandläden bieten eine gute Möglichkeit, Dinge, die man nicht mehr benötigt oder vielleicht sogar noch nie benutzt hat, zu verkaufen. Diese Dinge können zum Beispiel Kleidungsstücke, Bücher,  Porzellan, Münzen, Briefmarken oder auch Schmuck sein. Sie müssen die Sachen nur zusammensuchen und zum Laden bringen, den Rest erledigt der Verkäufer.

Mal ehrlich, wie oft kauft man sich etwas, weil man meint, dass man mit diesem Schnäppchen irgendwann etwas anfangen kann? Gerade bei Kleidung sagt man sich doch oft: Ja, es ist zwar eine oder zwei Nummern zu klein, aber da passe ich bestimmt bald rein. Und die Zeit vergeht und vergeht und die Sachen wollen immer noch nicht passen – und wenn sie dann vielleicht mal passen, sind sie grad nicht mehr modern. Also Kleiderschrank durchforsten und in sich gehen – werden Sie das gute Stück wirklich noch einmal oder überhaupt einmal tragen? Sie können zunächst drei Haufen machen: behalte ich – behalte ich vielleicht – verkaufe ich. „Behalte ich“ und „verkaufe ich“ können dann wieder wegsortiert werden und „behalte ich vielleicht“ wird dann noch einmal durchgeforstet. Vielleicht fällt Ihnen die Entscheidung auch leichter, wenn Sie dabei kompetente familiäre oder freundschaftliche Unterstützung erhalten.

Wenn Sie nun so Ihre Auswahl getroffen haben, sollten Sie sich diverse Secondhandläden in Ihrer Nähe ansehen. Fragen Sie nach, wie groß der Bedarf an Kleidung ist, wie das Ganze abläuft und welche Ware erwünscht ist. Der Besitzer des Ladens wird Ihnen dann seine Vorstellungen und Bedingungen mitteilen (Konfektionsgröße, Kleiderart) und Ihnen sagen, bis wann er welche Ware annimmt (saisonbedingt). Er wird Sie auch darüber informieren, wie lange er die Kleidung auf Kommission anbietet und was am Ende dieser Zeitspanne mit den übriggebliebenen Kleidungsstücken geschehen soll oder kann (Abholung, Entsorgung oder Besitzerwechsel). Ein weiterer interessanter Punkt ist natürlich die Aufteilung des erzielten Gewinns.

Nur weil Ihre Sachen in dem einen Laden nicht genommen werden, heißt das nicht, dass sie für andere Läden auch uninteressant sind. Viele Läden sind auf ein bestimmtes Klientel spezialisiert, zum Beispiel auf Menschen, die Retrolook-Klamotten, ökologisch hergestellte Kleidung, Sachen in Military-Optik oder Brautmoden erwerben wollen.

Manche Secondhandläden bieten nicht nur Kleidung, sondern auch anderes Zubehör an, wie zum Beispiel Kinder-Secondhandläden, wo man wirklich vom Kinderwagen über Bekleidung und Hilfsmittel bis zum Spielzeug alles finden kann, was man für das Wohl eines Kindes so braucht.

Es gibt auch andere Gebrauchtwarenläden wie zum Beispiel Antiquariate – diese speziellen Buchläden verkaufen alte und gebrauchte Bücher. Dort können Sie mal anfragen, ob der Antiquar Ihre ausrangierten Bücher kaufen will oder in Kommission nimmt. Manchmal schlummert im Bücherregal die eine oder andere antiquare Kostbarkeit und wartet nur darauf, entdeckt zu werden – schauen Sie doch einfach mal nach.

Vielleicht gibt es in Ihrer Nähe auch noch andere An- und Verkaufsstellen wie Briefmarkenläden oder Münzhändler, bei denen Sie Briefmarken- oder Münzsammlungen verkaufen können. Es gibt auch Läden, die sich für Krüge, Porzellan, Kristall, Schmuck, Gemälde, Nippes oder andere Dinge interessieren. Bummeln Sie doch mal durch die Stadt und schauen Sie genauer hin. Am besten fragen Sie gleich nach, ob der jeweiligen Laden Bedarf für neue Ware hat.