Haushaltshilfe

Die Arbeit als Haushaltshilfe ist sehr abwechslungsreich, denn sie umfasst eine Vielzahl von Tätigkeiten. Sie tun eigentlich ähnliche Dinge wie zuhause, nur werden Sie hier eben dafür bezahlt.

Zur Qualifikation ist zu sagen, dass keine besondere Erfahrung vonnöten ist.  Wichtig ist, dass Sie vertrauensvoll, zuverlässig, pünktlich, schnell genug, gründlich und psychisch und physisch belastbar sind.

Natürlich sollten Sie in der Lage sein, die verlangten Arbeiten professionell erledigen zu können. Darunter können Staubsaugen, Putzen, Staubwischen, Fegen, Aufräumen, Einkaufen, Kochen, Geschirr spülen, Pflanzenpflege, Wäsche waschen, Gartenarbeit oder auch die Betreuung von Kindern, Senioren oder Tieren fallen – als die diffizilste Arbeit könnte sich zum Beispiel das Bügeln von Hemden herausstellen. Aber diese Aufgabe muss ja nicht zwangsläufig dabeisein. Manche Arbeiten wie Fensterputzen oder Kühlschrank abtauen muss man nicht jedes Mal bewerkstelligen, aber sie kommen halt auch in gewissen Abständen vor. Sie sehen ja selbst, was wann zu tun ist, sollten das aber vorher mit dem Arbeitgeber absprechen – er hat vielleicht andere Ansprüche als Sie.

Die Zahl der Arbeitsstunden kann sehr stark variieren. Manche Haushaltshilfen versorgen komplette Häuser, da muss man natürlich mehr Zeit veranschlagen als für eine 2-Zimmer-Wohnung. Die Wochenarbeitszeit liegt im Schnitt zwischen 4 und 10 Stunden, nach oben gibt es natürlich keine Grenzen. Wenn viel zu tun ist oder sich Ihr Aufgabenbereich erweitert, könnte aus diesem Job auch eine Teil- oder sogar Vollzeitarbeit werden.

Auch die Arbeitszeiten können weit gestreut sein: vom frühen Morgen bis zum späten Abend, je nachdem, ob zu der Arbeit noch die Betreuung von Menschen oder Tieren gehört. So könnte es sogar sein, dass Sie eventuell auch nachts auf jemanden aufpassen sollen, weil die Angehörigen mal ausgehen wollen oder Nachtschicht haben. Wenn Sie während dieser Zeit nicht nur anwesend sein, sondern auch arbeiten sollen, wäre es angebracht, einen Nachtzuschlag zu erhalten.

Die Bezahlung hängt stark von den gewünschten Arbeiten und der Örtlichkeit ab. Je spezieller, arbeitsintensiver oder verantwortungsvoller die Aufträge sind, um so höher sollte die Entlohnung sein. Im städtischen Bereich verdienen Sie normalerweise auch mehr Geld als auf dem Land. Daher bewegt sich der Stundenlohn zwischen 6 und 15 Euro. Falls Sie von einer Krankenkasse bezahlt werden, zahlt diese 8,25€ pro Stunde – das wären dann maximal 66€ pro Tag.

Sie können sich in Teil- oder Vollzeit (vielleicht erwischen Sie ja ein sehr großes Haus) anstellen lassen, das Ganze als 400-Euro-Job laufen lassen oder sich selbständig machen. Letzteres bedeutet (falls Sie nicht über eine Anstellung versichert sind), dass Sie sich selber um Ihre Krankenversicherung kümmern und sich mit dem Finanzamt auseinandersetzen müssen. Holen Sie sich in diesem Fall erst mal einen Gewerbeschein und erfragen Sie die weitere Vorgehensweise bei Ihrem zuständigen Finanzamt. Wenn es gut läuft, können Sie ja vielleicht auch Mitarbeiter einstellen – so vervielfachen sich die Einnahmen natürlich. Sie haben dann mehr Verantwortung, aber vielleicht ist das ja genau Ihr Ding.

Wie kommen Sie nun zu einer oder mehreren Stellen? Da bieten sich ein Blick in die örtliche Zeitung, an die Pinnwände der Supermärkte oder auch das Fragen im Bekannten- und Verwandtenkreis an. Inserieren Sie ruhig auch selber oder fragen Sie bei der Agentur für Arbeit nach.

Hier ein paar Vermittlungsstellen im Internet:

https://www.betreut.de/

http://www.haushaltshilfe.org/stellenangebote_haushaltshilfe/stellenangebote_nmd_deutschland.html

http://www.biete-hausfee.de/anmelden.php