Autowerbung

Eine nette Art, Geld durchs Nichtstun zu verdienen, ist die Autowerbung. Das funktioniert so, dass Sie Ihr Auto als Werbefläche zur Verfügung stellen und dafür eine bestimmte Summe als Gegenleistung erhalten. So bessern Sie die Benzinkasse und darüber hinaus vielleicht auch noch die Haushaltskasse auf.

Welche Voraussetzungen müssen Sie beziehungsweise Ihr Auto erfüllen? Meist suchen die Werbetreibenden neuere, gepflegte und vor allem unbeschädigte Autos. Schließlich soll die Werbefläche ja zur Werbebotschaft passen – ein schickes neues Auto suggeriert nun mal Erfolg und Reichtum. Manchmal werden aber auch besondere Fahrzeuge wie Oldtimer oder Sportwagen gesucht, die fallen dann schon alleine durch ihre ungewöhnliche Optik auf. Zudem sollte das Fahrzeug von vielen Menschen gesehen werden (sogenannte Sichtkontakte) –  das heißt, idealerweise steht das Auto vor allem über Tag an einem gut sichtbaren Platz (also zum Beispiel auf einem großen Parkplatz oder an einer vielfrequentierten Straße), Ortswechsel oder längere Fahrten sind auch in Ordnung. Total kontraproduktiv ist es hingegen, wenn das Auto primär in der Garage steht und Sie es vielleicht nur einmal wöchentlich zum Großeinkauf benutzen. Dann bekommen Sie sehr wahrscheinlich keine Aufträge oder nur eine relativ kleine Vergütung.

Wie kommen Sie an entsprechende Werbetreibende? Sie können in der Zeitung nach entsprechenden Inseraten suchen, Firmeninhaber in Ihrem Bekanntenkreis oder Ihrer Umgebung fragen oder sich bei einem entsprechenden Online-Portal KOSTENLOS anmelden.

Wenn Sie letzteres tun, sollten Sie die Basisdaten Ihres Autos parat haben (Marke, Typ, Modell, Baujahr, Kilometerstand und Farbe), die Fahrleistung angeben  können (wenn Sie viel im städtischen Raum unterwegs sind, unbedingt erwähnen) und beschreiben, wo das Fahrzeug meistens geparkt wird. Meist müssen Sie zumindest Ihre Postleitzahl angeben, damit die Firmen ersehen können, ob in Ihrer Gegend noch Bedarf an Autowerbung besteht. Aussagekräftige Fotos Ihres Wagens sollten Sie ebenfalls hochladen (Nummernschild besser unkenntlich machen). Und jetzt heißt es einfach warten, bis die ersten Angebote eintrudeln.

Sie sollten unbedingt darauf achten, dass Sie entweder direkt in der Beschreibung formulieren können, welche Art der Werbung Sie nicht durch die Gegend fahren wollen respektive später Angebote ablehnen können, die Ihnen nicht zusagen. Schließlich müssen Sie die ganze Zeit damit herumfahren und sich eventuell blöde Sprüche anhören.

Die Vergütung bewegt sich zwischen 50 und 350 € pro Monat. Das hängt von den Gegebenheiten Ihres Autos, dem Budget der Firma und der Werbefläche ab. Je nach Auftrag kann aber auch mehr Geld drin sein.

Bevor Sie aber Ihre erste Vergütung erhalten, müssen Sie ein Gewerbe anmelden. Dazu gehen Sie zu Ihrem zuständigen Gewerbeamt und lassen sich dort gegen eine geringe Gebühr einen Gewerbeschein ausstellen. Zu gegebener Zeit wird das zuständige Finanzamt wegen der Versteuerung dieses Einkommens auf Sie zukommen. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, rufen Sie doch einfach bei Ihrem zuständigen Finanzamt oder einer Hotline an.

Zu guter Letzt sollten Sie sich gut überlegen, bei welchen Online-Portalen Sie sich anmelden wollen, denn es tummeln sich auch viele Betrüger im Internet. Eine der Grundregeln lautet: KEINE Vorauszahlungen leisten oder überzogene Anmeldegebühren bezahlen. KEINE Knebelverträge unterschreiben oder Kosten für die Anbringung oder Entfernung der Werbung übernehmen. Und sich auch keine Zeitungs- oder Zeitschriftenabos aufschwatzen lassen.

Hier einige Links zu entsprechenden Online-Portalen:

http://www.carexy.de/

http://www.carcash.de/